Lüneburg, März 2022

„Steuererklärung?“

Kann ich nicht - gibt‘s nicht!

©  GordonGrand.AdobeStock.com
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Ein Ratgeber hilft dabei, die eigenen Angelegenheiten zu regeln.

 

Die Autorin Gabriele Waldau-Cheema hat 1981 ihren Abschluss als Betriebswirtin gemacht und setzte zwei Jahre später die Bilanzbuchhalterprüfung hinterher. Seit über 40 Jahren arbeiten sie nun bereits in ihrem Beruf und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Steuern. Seit 20 Jahren hat die Autorin eine eigene Lohnsteuerhilfe-Beratungsstelle und liebt ihren Beruf noch immer.
Gabriele Waldau-Cheema hatte schon lange die Idee ein Buch zu schreiben und setzte dieses auf die „Ruhestand-to-do-Liste“. Doch durch die Verbraucherzentrale NRW fast schon ein wenig überredet, zog die Betriebswirtin das Verfassen ihres Buches vor. Ihrer Kinder haben ihr den Rücken freigehalten und so konnte sie sich an diese Herzensangelegenheit setzen und schrieb einen Ratgeber für Rentner/Pensionäre und Menschen, die es einmal werden wollen.
Solch eine Steuererklärung ist eine recht komplexe Aufgabe und nach Gabriele Waldau-Cheema ist schon einiges an Hintergrundwissen nötig, um den Überblick bei all den Formularen zu behalten. Das Steuerrecht ist stets im Wandel. Die eigenen Lebensumstände verändern sich, „Wahlrechte“ müssen beachtet werden und das Abschreiben vom Vorjahr funktioniert damit nicht.
Jeder Steuerpflichtige darf selbstverständlich seine eigene Steuereklärung (und die des Ehepartners) fertigen. Allerdings handelt es sich um eine verbotene, sogar strafbare „Freundschaftsleistung“, wenn der Nachbar oder die Kollegin es sozusagen „mit erledigen“. Im Steuerberatungsgesetz ist genau geregelt, WER eine entsprechende Zulassung bekommt und Hilfe in Steuersachen leisten darf. Das sind in erster Linie Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine. Es kann schließlich auch nicht jeder, der sich berufen fühlt, eine Arztpraxis eröffnen und doch darf jederman seine eigenen Krankheiten auch selbst behandeln. Bei einer schweren Erkrankung ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren und bei einer schwierigen Steuerangelegenheit eben eine/n Steuer­experten/in.
Lohnsteuerhilfevereine gibt es seit mehr als 50 Jahren. Sie sind häufig eine preiswertere Alternative zum Steuerberater – allerdings mit einer beschränkten Beratungsbefugnis. Wer also zum Beispiel selbständige Einkünfte oder sehr hohe Mieteinnahmen hat, muss im Zweifel tatsächlich einen Steuerberater zu Rate ziehen. Auf Arbeitnehmer und Rentner/Pensionäre sind Lohnsteuerhilfevereine spezialisiert. Sie bieten in der Regel eine ganzjährige Betreuung zu einem fixen Jahresmitgliedsbeitrag an. Sowohl Steuerberater als auch Lohnsteuerhilfevereine haben eine Haftpflichtversicherung, die bei Beratungsfehlern im Zweifel einspringt – das haben die Nachbarn und Freunde nicht. Übrigens können auch die „Hilfehotlines“ der Steuerprogramme keine fachliche Beratung leisten.
Ein kleiner Tipp der Autorin: Wer mit der Abgabe der Steuererklärung ein wenig zu spät ist, profitiert oft von der „Fristverlängerung für Berater“ und erspart sich so die Verspätungszuschläge.
Steuererklärungen sind sehr komplex. In jedem Einzelfall muss geklärt werden, um welche Art von Renteneinkünften es sich handelt, wie hoch die Freibeträge sind, welche andere Einkünfte vorliegen aber auch welche Ausgaben dagegen stehen.
Neben allgemeinen Erläuterungenfinden Sie auch Hintergrundwissen, jede Menge legale Tipps und anschauliche Beispiele. Außerdem sind alle neuen Steuer-Formulare im Anhang abgedruckt.

Text: Interview mit Gabriele Waldau-Cheema

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Das Buch ist bestellbar unter
www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder telefonisch 0211 / 38 09 555


Preis: 14,90 EUR 

ISBN: 978-3-86336-156-3

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