Mobilität schafft Lebensfreude

Mobilität schafft Lebensfreude
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Mobil zu sein ist ein Ausdruck von Lebensqualität. Sie können viele alltägliche Notwendigkeiten leichter erledigen und Annehmlichkeiten besser genießen, wenn Sie zu Fuß, mit dem Rad, dem Kraftfahrzeug oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.Ein höheres Maß an Mobilität ist jedoch auch mit Risiken verbunden: So können Sie zum Beispiel in einen Verkehrsunfall verwickelt werden. Zudem wird die persönliche Sicherheit im Straßenverkehr manchmal durch nachlassende Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Lassen Sie sich von diesen Eventualitäten aber bitte nicht abschrecken und verzichten Sie deshalb nicht auf Ihre Mobilität!


Wenn Sie sich der möglichen Gefahren bewusst sind, gibt es viele Möglichkeiten, diese zu vermeiden. Ganz entscheidend trägt das eigene Verhalten zur persönlichen Sicherheit anderer bei.

Tipps Ihrer Polizei

  • Hören, Sehen und eine körperliche Beweglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Durch regelmäßige Arztbesuche können Sie mögliche Schwächen rechtzeitig erkennen und ausgleichen.
  • Die regelmäßige Einnahme von ärztlich verschriebenen Medikamenten fördert zumeist die im Straßenverkehr benötigten körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Es gibt aber auch Medikamente, die einen negativen Einfluss haben können. Befolgen Sie deshalb bitte unbedingt den ärztlichen Rat und achten Sie auf mögliche Nebenwirkungender Medikamente. Lesen Sie die Packungsbeilage sehr aufmerksam.

Schritt für Schritt in die richtige Richtung.
Verkehrsunfälle, an denen Fußgänger beteiligt sind, haben fast immer folgende Ursachen: Fußgänger werden nicht gesehen oder Fußgänger sehen die anderen nicht.

Tipps Ihrer Polizei

  • Tragen Sie stets helle und gegebenenfalls reflektierende Kleidung. Das Hauptrisiko für Fußgänger ist die Überquerung der Fahrbahn an ungesicherten Stellen. Überqueren Sie deshalb die Fahrbahn an einer Fußgängerampel oder an einem Zebrastreifen. Sollte dies nicht möglich sein, achten Sie sehr genau auf den Fahrzeugverkehr und nehmen Sie Blickkontakt mit den Fahrzeugführern auf.
  • Haben Sie begonnen, die Fahrbahn an einer Ampel bei Grün zu überqueren und diese schaltet unerwartet auf Rot um, dürfen Sie trotzdem weitergehen, wenn kein Mittelstreifen vorhanden ist. Gehen Sie niemals zurück, wenn Sie sich bereits auf der Fahrbahn befinden. Halten Sie stets Blickkontakt mit herannahenden Fahrzeugführern und machen Sie notfalls durch Hochheben des Armes auf sich aufmerksam.
  • Als Fußgänger teilen Sie sich den Gehweg mit anderen Verkehrsteilnehmern. Rechnen Sie deshalb zum Beispiel mit Radfahrern und Inlineskatern, zudem können an Ein- und Ausfahrten Kraftfahrzeuge den Gehweg queren.
  • Verminderte Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit können in komplexen Verkehrssituationen zu gefährlichen Überforderungen führen. Vermeiden Sie solche Situationen.


Fahrrad fahren bringt Spaß und hält fit.
Das Fahrrad ist das wohl vielseitigste Verkehrsmittel. Es ist ideal für kurze Wege, auch zum Transport kleinerer Lasten gut geeignet; gleichzeitig hält man sich fit. Verstauen Sie Ihre Einkäufe in Packtaschen am Gepäckträger und auf keinen Fall am Lenker! Darüber hinaus bietet das Fahrrad puren Freizeitspaß bei entspannten Ausflügen.

Tipps Ihrer Polizei

  • Tragen Sie unterwegs immer einen Fahrradhelm: Er schützt Sie vor schweren Verletzungen und kann Ihr Leben retten. Denken Sie auch daran: Sie sind hier das Vorbild für Ihre Kinder und Enkelkinder.
  • Tragen Sie beim Radfahren helle und möglichst reflektierende Kleidung.
  • Informieren Sie sich beim Fachhändler über spezielle seniorengerechte Fahrräder, die z. B. durch einen tieferen Einstieg ein sicheres Auf- und Absteigen ermöglichen.
  • Benutzen Sie unbedingt baulich angelegte und beschilderte oder auf der Fahrbahn markierte Radwege. Achten Sie an Kreuzungen und Einmündungen sowie an Grundstückseinfahrten auf unaufmerksam abbiegende Fahrzeugführer. Wenn es beim Linksabbiegen, an Kreuzungen, Einmündungen oder im Kreisverkehr einmal zu unübersichtlich wird: absteigen und das Rad schieben!


Quelle: Programm Polizeiliche Kriminalprävention
der Länder und des Bundes