Lüneburg, Juni 2021

Zauberglöckchen PinkTastic

Wird das ein Sommer!

Die ist ja pinktastisch! Sommerbalkone und Terrassen leben von der Lebhaftigkeit ihrer Bepflanzungen in Kästen, Kübeln und Ampeln. Eine neuartig dreidimensionale Wirkung hat jetzt das Zauberglöckchen ‚PinkTastic‘ auf seine Betrachter. Es bildet mehr Zweige und damit mehr Blüten! Jede davon erstrahlt zweifarbig gefüllt und wirkt damit weitaus intensiver als ungefüllt blühende Sommerblumen. Den ganzen Sommer lang blüht sie hübsch gefüllt – und das sogar zweifarbig.

Zauberglöckchen – zauberhaft in Ampeln & Co.
Sommerblumen mit hängendem Wuchs haben eine besondere Anmutung: sie lassen überbordende Blütenfülle umso intensiver erleben. Zauberglöckchen ‚PinkTastic‘ sind dann ein Hingucker nicht nur in hübschen Ampeln und dekorativen Hanging Baskets. Auch in Kästen und Kübeln machen sie mit ihren gefüllten, zweifarbig pink und weiß gezierten Blüten bella figura. In Kästen werden sie meist mittig, aber auch ganz links und rechts im Pflanzgefäß platziert. So bleibt zwischen ihnen Platz für üppig wachsende Geranien, Vanilleblumen oder Kapkörbchen. Wahlweise oder zusätzlich auch Blattschmuckpflanzen wie silbrig laubiger Plectranthus, passen prima. Pro 80 Zentimeter langem Kasten, rechnet man insgesamt vier Pflanzen, bei einem Meterkasten eine Pflanze mehr.

 

Bessere Wurzeln lassen Sommerblumen besser wachsen
Den Züchtern von Sommerblumen ist es jetzt gelungen, ein besonders wüchsiges und damit außerordentlich pflegeleichtes Zauberglöckchen zu züchten: ‚PinkTastic‘.

Foto © Das Grüne Medienhaus
Foto © Das Grüne Medienhaus

Weil diese neue Sommerblumensorte besonders kräftige Wurzeln ausbildet, nimmt es Nahrung besser auf und verzweigt besonders üppig. An mehr Zweigen, wachsen dann mehr Blüten. Bei ‚PinkTastic‘ sind sie zweifarbig, pink und weiß. Gefüllt wie sie sind, haben die Blüten einen besonderen 3D- und Wow!-Effekt. Offenbar kommt die Wüchsigkeit auch der Pflanzengesundheit zu passe: ‚PinkTastic‘ ist besonders tolerant gegen Mehltau.

Autor: Das Grüne Medienhaus

 

Tipps & Tricks

  • Weniger oft gießen: Ein Pflanz­gefäß mit reichlich Wasservorrat sorgt für weniger Gießarbeit.
  • Seltener düngen: Ohne Dünger geht gar nichts – aber mit Langzeitdünger wachsen Balkonpflanzen gleichmäßiger und blühen besser.


Lüneburg, Juni 2021

Salvia "Blue Honey“

Trendsetter nicht nur für Bienen

Auch in diesem Jahr ist der Fokus eindeutig: Nicht nur uns Menschen muss die „Pflanze des Jahres 2020“ gefallen, sondern auch den Insekten. Das Nahrungsangebot für Bienen & Co. bleibt ein wichtiges Thema. Der Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen hatte daher die Salvia „Blue Honey“ zum Star des Jahres 2020 gewählt.

Foto © GMH/Florensis
Foto © GMH/Florensis

 

Wer Salvia „Blue Honey“ einen sonnigen bis halbschattigen Standort zur Verfügung stellt, wird mit einem kompakten Wuchs und üppiger blauer Blüte belohnt. Dann verzaubert der Salbei den ganzen Sommer über Menschen und Insekten. Besonders gut gedeiht er, wenn man ihn einmal die Woche mit einem Volldünger und gleichmäßigen Wassergaben erfreut. Viel Arbeit bereitet Salvia „Blue Honey“ nicht, ist dafür aber umso schöner anzusehen.

 

Solopflanze und Kombinationspartner
Die blaublühende Schönheit eignet sich sehr gut als Einzelpflanze. Mit anderen Beet- und Balkonpflanzen kombiniert, steigert sich ihre Wirkung jedoch noch. Durch ihren kompakten und senkrechten Wuchs ist sie ein hervorragender Partner für hängende, aber auch stehende Pflanzen wie Zauberschnee (Chamaesyce), Zauberglöckchen (Calibrachoa), Köcherblümchen (Cuphea), Husarenknöpfchen (Sanvitalia) oder Blattpflanzen und Gräser wie Purpurglöckchen (Heuchera) und Seggen (Carex). Welche Partner gewählt werden, sollte man je nach Standort entscheiden.
Autor: Das Grünes Medienhaus


Lüneburg, März 2021

Blütenpracht von Frühling bis Herbst

Langblühende Schlingpflanze präsentiert sich als farbiges Dreiergespann

© Das Grüne Medienhaus
© Das Grüne Medienhaus

Die Clematis Three Sisters übertrifft die Schönheit der gängigen Clematis-Blüten noch einmal: Sie bietet eine extralange Blühgarantie mit drei harmonisch aufeinander abgestimmten Farben und Blütenformen in einem Topf! Schöner noch als ein bunter, aber vergänglicher Sommerblumenstrauß – und somit nicht nur ein gelungenes Geschenk an andere, sondern auch an uns selbst. Von Mai bis September blüht die Schlingpflanze, die in drei Farbvariationen aus Blau-, Pink- und Rottönen sowie in einer bunten Zusammenstellung erhältlich ist. Neben ihrer Farbvielfalt hat die Three Sisters Clematis noch einen weiteren Trumpf im Ärmel beziehungsweise im Topf: Sie blüht mehrmalig vom zeitigen Frühjahr bis in den Spätsommer hinein und bildet sogar an den Blattachsen und den Enden der Triebe Blüten, was zu einem besonders üppigen Erscheinungsbild führt.
Ganz gleich, ob ausgepflanzt oder sogar im Pflanzkübel. Als stilvoller Hingucker verbreitet sie so ihren farbenfrohen Charme – und benötigt dafür dank ihres schlanken Wuchses mit einer Endhöhe zwischen 100 und 150 cm nicht einmal viel Platz. Auch ins Beet gesetzt, fügt sich die Three Sisters Clematis harmonisch in das Gesamtbild ein und wächst an Spalier oder Rankhilfe eindrucksvoll in die Höhe.
Zum Gedeihen benötigt die pflegeleichte Waldrebe Three Sisters lediglich einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit beschattetem Wurzelfuß auf tiefgründigem, durchlässigem, humosem und nahrhaftem Boden. Ihren Kopf dagegen hält die Schlingpflanze gerne in die Sonne und streckt sich so dem Licht entgegen. Damit die Three Sisters Clematis lange fröhlich strahlt, ist sie regelmäßig zu wässern.

Text: Das Grüne Medienhaus


Lüneburg, März 2021

Immergrüner 
Tausendsassa

Ilex Robustico® 
als Buchsbaumersatz

© Das Grünes Medienhaus
© Das Grünes Medienhaus

Der Ilex Robustico® sieht dem gewöhnlichen Buchsbaum sehr ähnlich und ist resistent gegen Zünsler und Buchsbaumpilz


Seitdem Buchsbäume vermehrt unter Pilzbefall und Zünsler leiden, ist der Ilex crenata Robustico als passende Alternative sehr gefragt. Der schnellwüchsige Robustico lässt das Herz von Gärtnern und Heckenfreunden höherschlagen. Denn als Buchsersatz vereint er die optischen Qualitäten des Buchsbaums mit robuster Gesundheit, der auch der gefürchtete Buchsbaumzünsler und der Buchsbaumpilz nichts anhaben können.
Wie der Buchsbaum schmückt sich der Bergilex mit kleinblättrigem, glänzendem Laub im Sommer wie auch im Winter. Mit seiner Schnittverträglichkeit eignet sich das Gehölz für den Formschnitt von ganzjährig blickdichten Hecken oder kreativ gestalteten Einzelelementen. Die kleinen Blüten von Ilex crenata ‚Robustico‘ fallen optisch wenig ins Gewicht, sind aber umso verlockender für zahlreiche Insekten. Auch die später erscheinenden kleinen schwarzen Beeren bereichern den naturnahen Garten, werden sie doch gerne von heimischen Singvögeln gefressen.
Zudem ist beim Robustico der Name Programm. Er gedeiht sowohl unter sonnigen wie auch schattigen Bedingungen und begnügt sich mit normaler Gartenerde. Der Robustico ist außerdem vielseitig einsetzbar. Er eignet sich hervorragend für den Formschnitt wie Säulen, Kugeln und Figuren und mit einer Endwuchshöhe von bis zu kräftigen 250 cm passt er ebenso hervorragend als Hecke jeder Art.
Der Ilex Robustico glänzt damit auch im Winter mit seiner eleganten Erscheinung. Aufgrund der guten Winterhärte steht er auch ideal in Töpfen, Schalen und Pflanztrögen.
Der Buchsersatz zeigt sich gänzlich unbeeindruckt vom stressigen Stadtklima oder frostigen Bedingungen im Winter. Staunässe sollte allerdings vermieden werden. Schon vor dem Anpflanzen sollte daher die Durchlässigkeit des Untergrunds gewährleistet werden. Ein- bis zweimal im Jahr freut sich Ilex crenata Robustico zudem über Düngergaben in Form von Hornspänen.
© Text: Das Grünes Medienhaus


Lüneburg, Dezember 2020

Der Garten im Winter

Die vierte Jahreszeit bewegt die Gemüter; manche lieben den Winter, andere könnten gut auf ihn verzichten. Die Natur schläft und ehe sich unter den Bäumen und Sträuchern wieder frisches Grün zeigt, gehen noch viele Wochen und Monate ins Land. Aber, muss der Garten deshalb zwangsläufig langweilig sein?

Viele Farne gehören zu diesen Tiefkühlspezialisten, beispielsweise der Hirschzungen-Farn mit seinen elegant-gewellten frischglänzenden Blattwedeln und die große Gruppe der feingefiederten Schildfarne. Mit ihrem trichterförmigen Wuchs und der interessanten Blattstruktur kommen sie im Winter besonders gut zur Geltung und verleihen dem Garten Struktur. Das gilt auch für viele attraktive Gräserarten, für Seggen etwa, Schwingel und zarte Schönheiten wie die Waldschmielen. Ihre Blütenstände sind auch im trockenen Zustand ausgesprochen hübsch, besonders, wenn sie von glitzerndem Raureif überzogen wurden.
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen clevere Gärtner mit Stauden, die im Winter mit grünen Blättern punkten und sich im Frühjahr oder Sommer zusätzlich mit schönen Blüten schmücken. Das Blaukissen zum Beispiel, das im Frühjahr herrlich anzuschauende weiße, rosarote oder violettfarbene Blütenpolster bildet. Grasnelken, über deren sattgrünem grasartigen Laub ab Mai zierliche Blütenbälle schweben. Und natürlich die vielen silberblättrigen Stauden von Gewürz-Salbei bis hin zu Halbsträuchern wie dem Lavendel.


Farbenvielfalt und Blütenpracht
Farbe kommt auch mit den überaus robusten Bergenien ins Spiel. Sorten wie ‚Eroica‘ ziehen rund ums Jahr die Blicke auf sich, im April/Mai mit ihren üppigen Blütenständen, im Winter mit ihrem nach dem Frost noch tiefer rotgefärbten Blättern. Auch viele Storchschnabelarten bestechen mit interessant geformtem Laub und bei den Purpurglöckchen locken Blattvarianten von Apricot bis Schwarzrot. Einen ganz besonderer Geheimtipp für all jene, die sich auch im Winter an duftigen Blüten über frischem Grün erfreuen möchten: In den vergangenen Jahren sind besonders reichblühende Sorten des Hornveilchens gezüchtet worden. Sie wirken zwar überaus zart, aber in Kübeln an einem geschützten Platz am Haus bringen sie den ganzen Winter immer wieder neue Blüten hervor.


Gartenpflege im Winter
Wintergrüne Pflanzen verdunsten über ihre Blätter auch in der kalten Jahreszeit Wasser. Insbesondere wintergrüne Topfpflanzen sollte man daher an frostfreien Tagen gießen, damit sie nicht vertrocknen. Es wird daher empfohlen wintergrüne Stauden in möglichst großen Gefäßen zu setzen. Dadurch muss man weniger gießen und der Wurzelballen ist besser gegen Durchfrieren geschützt. In jedem Fall sollte man bepflanzte Gefäße im Spätherbst mit Sackleinen, Noppenfolie (nur um den Topf!) oder Strohmatten umwickeln. Beetpflanzen benötigen weniger Aufmerksamkeit.

Text: Das Grüne Medienhaus


Lüneburg, September 2020

Genug Nahrung

Auch vor dem Winter

Der Beginn des Herbstes, bedeutet für Insekten eine magere Zeit an Nahrung. Damit die wichtigsten Bestäuber vor der Winterruhe noch einmal ausreichend Futter finden, benötigen sie späte Blüten.


Hierbei eignen sich jedoch nicht alle Blühpflanzen. Neben Nektar-
und Pollengehalt ist auch die Zeit der Blüte ein wichtiger Aspekt. So gibt es während der Obstblüte reichlich Nahrung für die Insekten in den Gärten und auf den Wiesen. Gegen Ende des Sommers beginnt dann die magere Zeit. Um den Insekten dabei zu helfen, sich auf die Winterruhe vorzubereiten, eignen sich Blüten-Stauden. Unter den Herbstschönheiten, die jeden Garten und Balkon auch zur düsteren, kühleren Zeit des Jahres erleuchten lassen, zählen Sonnenbraut, Astern, Herbstanemone, Prachtkerzen, Fetthenne, Chrysan-themen sowie Herbst-Steinbrech. Als schmackhafte Insektenweiden für den Balkonkasten sind Küchenkräuter wie Thymian und Oregano eine gute Wahl. Für Beete und Pflanzengefäße bewährt sich Besenheide sehr gut als Bienennährpflanze.


Lilaner, nützlicher Hingucker
Zu den insektenfreundlichen Schönheiten im spätsommerlichen Topfgarten zählt auch die Strauchveronika. Der kleine Busch begeistert mit seinen länglichen Blütenständen und glänzenden Blättern sowohl Mensch als auch Insekt gleichermaßen in der herbstlichen Zeit. Die Blüte der Strauchveronika beginnt, wenn die meisten anderen Pflanzen ihren Höhepunkt bereits überschritten haben und setzt sich bis zum Spätherbst fort. Erfreuen auch Sie sich an der Farbenpracht dieser Pflanzen und unterstützen ganz leicht nebenbei die Insektenwelt während der kühlen Jahreszeit.

Text: Das Grüne Medienhaus


Die Frühblüher vertreiben den Winter!

© Grünes Medienhaus
© Grünes Medienhaus

Der Frühling ist da – denn zumindest meteorologisch endet am 1. März der Winter. Um die kalte Jahreszeit endgültig zu vertreiben und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen angemessen zu begrüßen, eignen sich farbenfrohe Frühlingsblüher, die schön in der Sonne leuchten.

 

Es ist eine schöne Tradition, den Frühling mit Pflanzenklassikern zu begrüßen: Violen gibt es in einer riesigen Farbpalette als großblütige Stiefmütterchen (Viola wittrockiana) und kleinblütige Hornveilchen (Viola cornuta). Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) mit den kleinen, meist blauen Blüten hat vor allem für Liebende seit der Romantik eine besondere Symbolik. In Rosa- und Weißtönen stecken Kultur-Gänseblümchen (Bellis perennis) ihre Köpfe der Sonne entgegen. Dicht gefüllt erinnern sie kaum noch an ihre wilden Verwandten. Elegant wirken auch die runden Köpfe von Ranunkeln (Ranunculus asiaticus). Kräftigen Blütenfarben von Weiß über Gelb und Orange bis hin zu Pink und Rot leuchten mit Sonne um die Wette.


Blühpflanzen
Für viele sind Primeln die schönsten Frühlingsboten, diese sind in zunehmend aus­gefallenen Farben auf dem Markt. Ihre lange Haltbarkeit macht sie zur dankbarsten Blühpflanze in dieser Jahreszeit. Sie trotzen schlechtem Wetter und dabei bilden sie über viele Wochen hinweg unermüdlich immer wieder neue Knospen. Im Trend ist dieses Jahr eine hohe Wuchsform: Statt sich als Kissen dicht über den Blättern zu öffnen, strecken sich Stängelprimeln vorwitzig in die Höhe. In natürlich wirkenden Creme- und Gelbtönen sind sie, egal ob auf der Terrasse im Kübel oder im Bauerngarten, ein echter Hingucker.


Primeln nicht austrocknen lassen
Als Frühblüher vertragen Primeln kurzzeitig Temperaturen unter null Grad. Bei Temperaturen unter -2 °C sollten die Blüten vor Frost geschützt werden. Die Erde der Primeln muss immer leicht feucht gehalten werden, Wassermangel schadet den Knospen.

GMH/BDC), Text und Bild von „Grünes Medienhaus“